Projekte - Reallabor
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Ausgangssituation und Problemstellung:
Der Anteil der Schadholzereignisse in Österreichs Wäldern hat sich in den letzten Jahren, auch durch den Klimawandel, gehäuft und somit eine wesentlich verringerte Wertschöpfung für die Forstwirte bewirkt. Zudem sind Maßnahmen zur Herstellung alternativer Treibstoffe aus organischen Rohstoffen bis dato sehr gering ausgeprägt. Es gibt zwar Ansätze Holz zu verdieseln, allerdings waren diese Bemühungen bisher rein auf Frischholz ausgelegt und eine ganzheitliche Betrachtung der Stoffströme im organischen Bereich wurde noch nicht durchgeführt.

Ziele und Zielgruppen:
Ziel ist es, eine technisch-wirtschaftliche Machbarkeitsstudie zum Standort eines Reallabors am Holzinnovationszentrum Zeltweg für die regionale Forstwirtschaft zu erarbeiten, die als Vorbereitung einer Echtumsetzung zur Verfahrensproduktion vor Ort bzw. im Umfeld dient. Regionalwirtschaftlich profitieren vor allem die regionalen Rohstoffproduzenten und deren angeschlossene Dienstleister (Land- und Forstwirte, Abfallsammler, Transportunternehmer), weil sich neue Chancen für ihre Geschäftsfelder und innovative, höherwertige Produkte ergeben. Dies wiederum erhöht die regionale Wertschöpfung und schafft neue Arbeitsplätze.

Projektzusammenfassung (Geplante Maßnahmen, Aktivitäten, Outputs, …):

AP1: Projektmanagement → Einhaltung von Projektzeit- und Kostenplan sowie förderrichtlinien-konforme Berichtslegung und ordnungsgemäße Projektdokumentation.

AP2: Erhebung und Analyse von relevanten Verfahren → Recherche, Analyse und Bewertung von zumindest 10 verschiedenen Verfahren für stoffliche und energetische Verwertungsmöglichkeiten inklusive Berichtslegung.

AP3: Erhebung regionaler Rohstoffflüsse und -fraktionen und Bewertung → Dokumentation der Mengen und Preise zu relevanten Rohstoffflüssen und -fraktionen.

AP4: Ranking bzw. Matching zu technischen Verfahren und Rohstoffpotenzialen → Ranking mit vertiefter Auswertung zur technisch-wirtschaftlichen Machbarkeit liegt vor.

AP5: Entwicklung von Geschäftsmodellen → Geschäftsmodelle mit technisch-wirtschaftlicher Machbarkeit für 2 Verfahren sind erarbeitet; zusätzlich sind Abklärungen mit potenziellen Kunden und potenziellen Investoren erfolgt.

AP6: Präsentation Ergebnisse und Umsetzungsvorschläge in den HIZ Gremien → Gesamtempfehlung für weitere Schritte zur Umsetzung eines regionalen Reallabors. 

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