Aktuelles - Murtaler Zeitzeugen 2.0 - Event im BG/BRG Judenburg
Wenn Geschichte persönlich wird
Zeitzeugen und ihre Bürgermeister auf der Bühne des BG/BRG Judenburg – Schülerinnen und Schüler stellten Fragen und kamen mit der Geschichte ihrer Region in direkten Kontakt.
Wie haben sich das Leben und die Gemeinden im Murtal im Laufe der Jahrzehnte verändert? Welche Erinnerungen prägen die Menschen, und was können junge Generationen aus ihren Erfahrungen lernen? Mit diesen Fragen beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der BG/BRG Judenburg am 22. Oktober 2026 im Rahmen des Projekts „Murtaler Zeitzeugen 2.0“.
Bei der Veranstaltung wurden Zeitzeugen gemeinsam mit „ihren“ Bürgermeistern auf die Bühne gebeten. Im Mittelpunkt standen die persönlichen Erlebnisse und Erinnerungen der Zeitzeugen sowie die Entwicklung der Gemeinden und der Region. Eine besondere Rolle spielte dabei der direkte Austausch mit den Jugendlichen: Die Schülerinnen und Schüler hatten die Möglichkeit, den Zeitzeugen selbst Fragen zu stellen und mehr über deren Erfahrungen und Erlebnisse zu erfahren.
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Geschichte aus erster Hand
Anstatt Geschichte ausschließlich aus Büchern kennenzulernen, konnten die Jugendlichen an diesem Tag Menschen begegnen, die selbst Teil der regionalen Geschichte sind. Ihre Erzählungen machten vergangene Zeiten greifbar und eröffneten persönliche Einblicke in gesellschaftliche Veränderungen, den Alltag früherer Generationen und die Entwicklung des Murtals.
Die gemeinsame Teilnahme der Zeitzeugen und ihrer Bürgermeister verdeutlichte zudem die Verbindung zwischen persönlichen Lebensgeschichten und der Geschichte der Gemeinden. Durch die Fragen der Schülerinnen und Schüler entstand ein unmittelbarer Zugang zu Themen, die sonst häufig nur in historischen Dokumenten oder im Unterricht behandelt werden.
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@Roland Rappitsch |
Erinnerungen bewahren, Generationen verbinden
Das Projekt „Murtaler Zeitzeugen 2.0“ verfolgt das Ziel, wertvolle Lebenserfahrungen und regionale Geschichte zu dokumentieren und für kommende Generationen zu bewahren. Im Rahmen des Projekts sind in Summe 42 Zeitzeugengespräche geplant. Die Gespräche werden aufgezeichnet, veröffentlicht und archiviert, sodass die persönlichen Erinnerungen langfristig zugänglich bleiben.
Die Veranstaltung an der BG/BRG Judenburg zeigte, wie wichtig es ist, diese Geschichten nicht nur zu sammeln, sondern auch aktiv an junge Menschen weiterzugeben. Wenn Jugendliche Fragen stellen und Zeitzeugen ihre Erlebnisse teilen, entsteht ein Austausch, der Verständnis zwischen den Generationen fördert und die Geschichte der eigenen Heimat lebendig hält.
„Murtaler Zeitzeugen 2.0“ macht deutlich: Geschichte besteht nicht nur aus Jahreszahlen und Ereignissen. Sie lebt vor allem durch die Menschen, die sie erlebt haben, und durch jene, die bereit sind, ihnen zuzuhören.
Auf der Website von Kanal 3 - Murtaler Zeitzeugen – Erzählen, was sie erlebt haben - kann nach Namen, Stichwörtern oder Gemeinde nach Zeitzeugen gesucht werden.
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